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14.06.2009
Geburtstage im Zauberwald
 

"Wir feiern heut´ ein Fest und laden Alle ein. Herein, herein, wir laden Alle ein."
Wenn dieses Lied mit Gitarrenbegleitung am frühen Morgen durch den Zauberwald klingt, wissen gleich alle Mooswichtel, das heute ein Geburtstag gefeiert wird.
Und wie sieht das aus, so ein Geburtstag im Wald?
Ganz einfach:
Meist schon 1-2 Wochen vor dem großen Tag besprechen wir mit dem jeweiligen Kind, unter welches Thema wir den Tag stellen sollen.
Da gibt es tolle Ideen. Farbentage, Kuscheltierfeste, Fahrzeugtage, Musiktage, Bilderbuchtage usw. Sogar einen Seilbahntag hatten wir bereits.
Zu manchen Tagen können dann alle Kinder etwas mitbringen,z. B. einen Roller oder ein Bobycar zum Fahrzeugtag. Oder ein Kuscheltier zum Kuscheltierfest. Zu anderen sind wir Erzieher gefragt. So haben wir zum Seilbahngeburtstag einen Waldzwergenlift aus Seilen und einer Tellerschaukel in den Wald gebaut.
Die Eltern können wählen, ob sie am Geburtstag ihres Kindes das Frühstück mit-bringen wollen, oder etwas zum Thema beisteuern. Zum Beispiel selbst gebastel-te Rasseln aus Toilettenrollen zum Musiktag oder Abzeichen für das Pferdetunier.
Im Wald gibt es für das Geburtstagskind einen besonderen Baumstumpf als Geburtstagsthron. Die Bäume ringsum werden mit bunten Bändern geschmückt. Je nach Jahreszeit, z. B. bei großer Kälte oder Starkregen findet die Feier im Bauwagen statt.
Nach dem gemeinsamen Frühstück, nimmt das Geburtstagskind seinen Platz ein und bekommt ein Geburtstagsständchen.
Danach darf es sein Geschenk auspacken. Im ersten Zauberwaldjahr gab es eine gefilzte Sitzmatte mit dem Namen des Kindes und dem Motiv, welches es auch an seinem Garderobenhaken im Bauwagen hat. Je nachdem sind dies Tiere oder Pflanzen des Waldes.
Zum Abschluß darf sich das Geburtstagskind "Raketen" wünschen:
Stufe 1, trampeln mit den Füßen, Stufe 2,klatschen auf die Oberschenkel, Stufe 3, klatschen in die Hände, Stufe 4, wir machen ein zischendes Zündungsgeräusch mit dem Mund. In Stufe 5 starten die Rakete, die Arme gehen nach oben und wer-den von lauten oder leisen Rufen begleitet. Die Anzahl der Raketen richtet sich nach dem Alter der Kinder. Die Lautstärke nach der gewählten Farbe. Schwarz ist ganz laut, weiss ganz leise. So ist jeder Geburtstag ganz individuell und doch von wichtigen Ritualen durchzogen.
Wir sind schon sehr gespannt, was den Kindern noch alles an Themen für ihren großen Tag einfallen wird.

A. Immerheiser
 

04.06.2009
Bewegungsraum Wald...
 

Kinder brauchen eine bewegungsfördernde und herausfordernde Lebenswelt um sich körperlich, geistig und seelisch gesund zu entwickeln.
Besonders der Wald, als natürlicher Bewegungsraum, motiviert zum Balancieren, Springen, Schwingen, Laufen, Hüpfen und Hängen.
Gerade beim Hängen und Schwingen an Ästen genießen es unsere Mooswichtel sich vom Boden zu lösen, ihren Körper neu wahrzunehmen und ihn nach und nach auch in dieser Lage zu beherrschen.
Ganz nebenbei erfahren sie so einiges über die Schwerkraft.
Das Hängen, Hangeln und Schwingen führt zu einer Kräftigung der Schulter, Hand, Arm und Rumpfmuskulatur und fördert die Entwicklung einer gesunden Kör-perhaltung.

Doch der Bewegungsraum Wald hat noch mehr Aspekte.
Kinder sind als kleine Entdecker stets auf der Suche nach neuen Herausforde-rungen.
Es ist diese Mischung aus Angst und Lust zugleich, welche sie immer wieder ihre eigenen Grenzen testen lässt.
Sich trauen bringt Selbstvertrauen. Das Gefühl,es geschafft zu haben, stärkt die Zuversicht auch künftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Körperlich genauso wie seelisch und geistig.

Für uns Erwachsene besteht die größte Herausforderung bei der Begleitung die-ser Bewegungserfahrungen darin, greifbar zu sein für den Fall, das das Kind Hilfe braucht. Aber nicht vorschnell festzuhalten oder über Hindernisse hin-wegzuhelfen.
So erleben wir bei allen neuen Mooswichteln, das sie in den ersten Wochen häu-fig fallen. Der unebene Waldboden fordert den Gleichgewichtssinn.
Das eigene Körpergewicht stützend mit den Armen abzufangen üben die Kinder so ganz nebenbei.
Beim Balancieren auf Bäumstämmen und Wurzeln wird über die Stimulierung des Gleichgewichtsorganes auch eine Verbesserung der Konzentration und der Hirn-reifung angeregt.
Kinder, welche zum Beispiel nicht rückwärts balancieren können, haben häufig Schwierigkeiten rückwärts zu zählen oder zu subtrahieren.

Das ein enger Bezug zwischen Bewegung und geistiger Fitness besteht, haben Sie vielleicht schon selbst erfahren. Beim Spaziergang kommen oft die besten I-deen.
Tun wir also etwas für uns und machen es den Kindern nach. Balancieren wir auf Baumstämmen, Bordsteinen oder Mauern.
Und testen wir doch mal, ob unsere Muskulatur unsere hängenden Körper noch tragen kann...

Sonnige Grüße aus dem Zauberwald!

A. Immerheiser
 

21.05.2009
Aber bei so einem Wetter...
 

Immer mal wieder werden die Zauberwaldeltern oder auch wir gefragt, wie es denn bei uns so bei Regen ist. So richtigem Regen, stundenlang.
Dauerregen eben! Um mit einem Satz zu antworten:" In erster Linie nass!"  Aber das ist natürlich nicht alles.
RegenbildErstaunlicherweise macht den meisten Kindern das kaum etwas aus. Gute Regen-kleidung und Regenhüte halten trocken. Bewegung, Spiele und Lieder, wie z. B. "Hunderttausend klitzekleine Regentropfen...",halten warm und verbreiten gute Laune.
Und sollten doch einmal Jacken,Hosen und Schuhe durchgeweicht sein, werden sie gegen trockene getauscht.
Nur manche neuen Kinder stehen etwas verloren im Regen und wissen nicht so recht, was sie machen sollen.
Doch das Vorbild der anderen Kinder, die begeistert Matschkugeln formen, durch Pfützen hüpfen und mit Blechdosen das Regenwasser vom Bauwagendach auffangen, um damit in der Schubkarre ein Aquarium entstehen zu lassen, zieht auch sie schnell in den Bann.
Zum Vesper geht es zwischendurch in den Bauwagen oder, wenn wir unten im Wald sind, unter das aufgespannte Regendach.
Wissen Sie, wie wunderbar es sein kann, bei solch einem Wetter, mit einem war-men Tee in den Händen gemeinsam unter der Plane zu sitzen. Dem Trommeln der Regentropfen zu lauschen und die frische Luft förmlich zu riechen? Da entsteht eine ganz besondere Nähe...
Wir großen Mooswichtel sind ehrlicherweise nicht immer so gut mit Wechselwä-sche ausgestattet. Und wenn sich dann der Regen so ganz langsam durchdrückt und kalt am warmen Körper herunterläuft, sind wir schon froh, das zu Hause die warme Dusche wartet.

In diesem Sinn, wie wäre es mal wieder mit einem Regenspaziergang?
Herzliche Grüße aus dem Zauberwald!

07.05.2009
Neue Bäume für den Zauberwald!
 

Bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen feierten die Zauberwäldler am 25.April ein Fest. Anlass war unter Anderem der Tag des Baumes.  Baum des Jahres ist in diesem Jahr der Bergahorn. In Absprache mit dem Förster Herrn Gapp haben daher alle Mooswichtel mit ihren Familien fünf junge Bergahornbäume entlang des Weges am Gaienbühl gepflanzt.
DSCF1846.1Tag des BaumesNach der Verleihung der Pflanzurkunden und dem Lied "Der Baum des Lebens" ging es zum Bauwagenplatz.
Hier war bereits ein leckeres Kuchenbuffet mit verschiedenen herzhaften und süßen Pfannkuchen mit Ahornsirup aufgebaut.
Nach dem Essen leitete das Lied "Der Zauberwald wird älter..." den zweiten Teil des Festes ein.
 Das 1-jährige Bestehen des Naturkindergartens. Am "Herrmann", unserem Materialbauwagen wurde eine große 1 aus Puzzleteilen enthüllt. Jedes Kindergartenkind durfte nun gemeinsam mit seiner Familie ein Teil farbig gestalten. Um den übrigen Kindern die Wartezeit zu erleichtern, gab es im schattigen Wald eine Seilbrücke zum Klettern und eine Hängemattenschaukel. In den kommenden Jahren werden die entsprechenden Zahlen folgen und so wird unser "Herrmann" immer bunter und fröhlicher. Ein herzliches Danke schön an Herrn Gapp für die Bäume und an alle Eltern und Großeltern für ihren Einsatz beim Pfannkuchenbacken.

A.Immerheiser und das Zauberwaldteam

16.04.2009
Löwe Leopold und die Mooswichtel...
 

Seit Mitte März gibt es jeden Donnerstag im Zauberwald ein Tor, durch das die Mooswichtel ins Musikland eintreten. Die Handpuppe Löwe DSCF1412Frau WestendorfLeopold lädt die Kinder ein und begleitet sie. Laut - Leise, langsam - schnell, hell - dunkel, hoch - tief usw. werden als musikalische Begriffe kennen gelernt. Verschiedene musikalische Elemente regen zum differenzierten Zuhören und Nachahmen an. Über das eigene gesprochene Wort kann Rhythmus erlebt und ein Gespür für Wortsilben entwickelt werden. Kreisspiele, Singen, Tänze und Rhythmik mit unterschiedlichsten Materialien runden das Erlebnis ab. Die Initiatorin des Musiklandes ist Frau Ruth Westendorf, welche aus der Schweiz kommt und dort einige Jahre im Kindergarten gearbeitet hat. Sie hat eine Ausbildung als Blockflötenlehrerin und Fortbildungen am Orff - Institut in Seegburg. Seit 2002 macht sie musikalische Früherziehung im Kindergarten Mönchweiler. Nun stellt sie auch uns ihre Fähigkeiten zur Verfügung.
 
Ruth Westendorf, Andrea Immerheiser

26.03.2009
Kindermund aus dem Zauberwald
 

Im Zauberwald gibt es ein Elternbuch. Hier finden Mama, Papa und gerne auch Oma und Opa kleine Geschichten, Fotos und Kindermund aus DSCF1114.2Kinderdem Kindergartenalltag unserer Mooswichtel. Nach und nach, so wie es uns zeitlich möglich ist, füllen sich die Seiten des Buches. Sie geben dem Betrachter die Möglichkeit, ein bisschen mehr Einblick in das Erleben der Kinder zu bekommen. Auch Ihnen wollen wir mit ein paar Kostproben vom "Kindermund" ein wenig Freude machen:

- Auf den Ständer der Kerze ist Wachs getropft.
Mädchen, 5 Jahre: "Sieh mal, das Wachs ist schon bis dahin gewachsen."

- Junge, 4 Jahre: "Ich bin an wie eine Zitrone."
Er meinte Zwiebel.

- Mädchen, 5 Jahre: "Siehst Du, das Lichtchen ist noch an. Und immer wenn das Lichtchen an ist, dann brennts noch."

- Junge, 4 Jahre: "Wenn wir noch weiter Flummi tanzen, wird uns heiser."
Flummi ist ein Bewegungsspiel, von dem uns immer schön warm wird.

- Mädchen, 5 Jahre: "Man darf nicht in Steckdosen fassen, sonst bekommt man einen ganz dollen Ausschlag."

- Junge, 4 Jahre:"Das ist eine Geräuschehöhle, da muss man gehorchen!"

- Erzieherin: "Heißt Du Augustin, weil Du im August geboren bist?"
   Junge, 4 Jahre: "Ja!"
  Erzieherin: "Wie würdest Du denn heißen, wenn Du im Oktober geboren wärst?"
   Junge : "Oktopus!"

- Junge, 4 Jahre: "Jetzt gehen wir in Dein Haus."
  Erzieherin: "Wie kommt ihr denn da rein, ihr habt ja gar keinen Schlüssel?"
  Junge, 3 Jahre: "Doch, den haben wir von den Räubern gemopst!"

Alle kleinen und großen Mooswichtel aus dem Zauberwald

19.03.2009
Auf Spurensuche im Nistkasten..
 

Wer von Ihnen die Zauberwaldberichte von Anfang an verfolgt, der erinnert sich vielleicht noch daran. Im Frühjahr 2008 haben die DSCF0922DannertMooswichtel gemeinsam mit Herrn Dannert vom BUND zwei Nistkästen in der Nähe des Bauwagens aufgehängt. Das ganze Jahr über haben wir sie immer mal wieder besucht. Ein Kasten schien bewohnt, der andere nicht.
Durch vorsichtiges Kratzen am Stamm haben wir versucht herauszufinden, ob nicht doch jemand zu Hause ist.
Jetzt war es an der Zeit, die Nistkästen einmal zu öffnen um zu sehen, was wir anhand der Nester und evtl. anderer Spuren über die Bewohner herausfinden können. Die mutigsten Mooswichtel durften die hohe Leiter erklettern und mit der Hilfe von Herrn Dannert die Kästen öffnen.
Im ersten fanden wir ein wunderschönes Nest. Sorgfältig gearbeitet aus Moos und Hundehaaren. Auf der Unterseite konnte man Spuren von Parasiten, wie Vogelflöhen und Larven von Käfern entdecken.
Die erhofften Eierschalen und kleinen Federn waren leider nicht mehr im Nest. Oftmals räumen die Vögel die Schalen aus dem Nest, wenn die Jungvögel ausgeflogen sind. An ihnen hätten wir herausfinden können, welcher Vogel hier genistet hat. Nun hoffen wir auf den kommenden Frühling und neue Gäste in "unseren" Nistkästen. Ein ganz herzliches Danke schön noch einmal an Herrn Dannert für seine Zeit und sein fachkundiges Wissen.

A. Immerheiser

05.03.2009
Schneeburg


Die Mooswichtel aus dem Zauberwald haben vergangene Woche mit großer Begeisterung eine Schneeburg gebaut. Der Schnee wurde in kleine Eimer gefüllt , 2008_02_28-001umgestülpt und ähnlich einem Iglu aufeinandergetürmt. Die einzelnen Türmchen mit Schnee verbunden und ordentlich festgeklopft. So entstand eine Schneeburg von ca. 3m Durchmesser und einer Höhe von 80 cm. Doch diese Burg musste beim Angriff der "Piraten" erhebliche Schäden hinnehmen. Mit großem Einsatz und vereinten Kräften, wurde sie repariert und wieder aufgebaut. Eisige Temperaturen haben den Bau gefestigt und so optimale Bedingungen geschaffen, sie mit Wasserfarben kunterbunt anzumalen. Wichtig dabei ist, warmes Wasser zu verwenden, damit der Schnee nicht am Pinsel kleben bleibt.
Es entstanden tolle Gemälde. Blumen, Formen und viele farbenfrohe Schnörkel.
Nur unterbrochen vom gemeinsamen Frühstück, wurde der ganze Vormittag von allen Mooswichteln mit viel Ausdauer, Freude und Stolz gebaut und gestaltet.
Wir finden es richtig schade, das wir Ihnen unsere Schneeburg nur in schwarz - weiß präsentieren können.

 

26.01.2009
Natur im Winter


Viele Tiere können wir nur nicht sehen, weil sie Winterruhe (Eichhörnchen), Winterstarre (Insekten, Frösche) oder Winterschlaf (Igel, Hamster) halten. Viele Vögel sind in wärmere Gefilde geflogen.Von anderen Tieren allerdings haben wir in den letzten Wochen viele Fußabdrücke im Schnee gefunden. Die Pfoten vom Fuchs, Hasen, Marder und Mäusen z. B. und auch Fährten von Schalenwild, wie dem Reh.
Um unseren Mooswichteln die Tiere und ihre Bedürfnisse , gerade jetzt im Winter näher zu bringen, legen wir mit jedem Kind gemeinsam ein kleines Heft an. Darin sind die Tierspuren (Stempel)  zu sehen und Informationen, sowie Ausmalbilder der Tiere.
Am Ende des Winters werden diese dann mit nach Hause genommen, um das erlernte Wissen mit in die Familien zu tragen.
Für die ganze Gruppe entsteht ein Tierspuren - Memory. Lieder, wie "Sitzt ein Igel unterm Baum",Fingerspiele, Bücher, Bastelarbeiten und Spiele, wie z. B. "Wildschweinrennen"  und "Bärenjagd" begleiten unser Thema. Es entstehen Pompom - Igel, welche die Feinmotorik und die Ausdauer fordern und wir legen großen Wert darauf, die Theorie so anschaulich wie möglich zu vermitteln.
Wer z. B. einmal ein Reh-, Fuchs-, oder Wildschweinfell sehen und anfassen konnte, hat einen ganz anderen Bezug dazu. Der Renner unter unserem Anschauungsmaterial ist allerdings eine echte Fuchslunte. Denn gerade Füchse konnten wir viel beobachten bei ihrer Mäusejagd auf der Wiese am Gaienbühl. 15 bis 20 Stück frißt ein Fuchs am Tag. Und damit sich die Kinder diese Zahl besser vorstellen können, haben wir süße Speckmäuse gekauft und jeder durfte einmal Fuchs sein, eine Maus fangen und natürlich aufessen.
Am lustigsten finden die Mooswichtel jedoch die winzigen Mäusespuren. Vier winzige Pfötchen und dazwischen eine dünne Linie. Nach einiger Überlegung konnten die Kinder das Rätsel der Linie selbst lösen. Es ist der Schwanz, der da seine Spur hinterlässt.
Tierrätsel sind in diesen Tagen und Wochen sehr beliebt im Zauberwald. Jeden Morgen nach dem Vesper stellen wir Großen ein Rätsel. Das Kind, welches es errät stellt nun selbst das nächste, bevor es aufsteht, um wieder nach draußen zu gehen. Ganz nebenbei regelt sich so das Aufstehen, Anziehen und das Verlassen des Bauwagens. Ständen alle gleichzeitig auf, gäbe es auf der begrenzten Fläche ein ziemliches Chaos...
Selbst unsere Jüngsten können mit ein bißchen Hilfe bereits solche Tierrätsel stellen.
Hier zwei für Sie:
"Das Tier hat einen buschigen Schwanz...mmmh...und futtert Nüsse."
Oder:
"Es ist ganz klein, mit spitzen Ohren. Und braun ist es!"    "Wirklich?"
Energisches Kopfschütteln. "Nee, grau glaub ich!"

Viel Spaß beim Raten!
 

 

22.01.2009
Feueranzünder selbstgemacht !


Endlich mal wieder ein richtiger Winter, wochenlang Schnee und Eis, knackige Temperaturen und wunderschöne Winterwaldstimmung. Temperaturrekord in diesen Wochen waren bei uns im Bauwagen am Morgen -10°C. Doch unser Ofen leistet prima Arbeit und so sind es bis zum Frühstück gegen 10°°Uhr mollige 10°C plus. Damit sich unser Ofen leichter anzünden lässt, haben die Mooswichtel Feueran-zünder selbst gemacht. Und da sicher viele von Ihnen auch einen Ofen haben, hier unser Rezept für Sie:

Sie brauchen:

- Stoffstreifen, ca. 3-5cm breit und 20-30cm lang
- Schaschlikspieße
- Wachsreste
- eine Dose
- eine Zange

Und so geht`s:

- Wachs in der Dose im Wasserbad schmelzen
- je einen Schaschlikspieß von unten nach oben und wieder nach unten durch das eine Ende des Stoffstreifens stecken
- den Stoffstreifen vollständig in das flüssige Wachs tauchen
- den Spieß waagerecht halten und drehen, bis der Stoffstreifen aufgewickelt ist
- die Spießenden mit der Zange kürzen
- trocknen lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

A. Immerheiser, S. Hug
 

20.12.2008
Im Winter – Zauberwald...
 

Bei dem herrlichen Schnee der letzten Tage und Wochen ist die Atmosphäre am Gaienbühl wirklich zauberhaft.
Der Schnee lädt uns ein zum Schlittenfahren, Schneemänner  und Frauen bauen, zum „Engele“ machen und vielem mehr. Im frischen Schnee lassen sich unzählige Tierspuren entdecken und erforschen. Es ist immer spannend zu sehen, woher das Tier kam und wohin es gelaufen ist.
Die Kinder haben großen Spaß daran, die Schneeflocken mit der Zunge aufzufangen und es sind bereits Schneebänke und Murmelbahnen entstanden.
Und wenn dann die Finger eiskalt werden, vom vielen Bauen im Schnee und die Handschuhe völlig durchgeweicht  sind, gibt es ein „Knickerle“, wie wir die wiederverwertbaren Handwärmer nennen. Sind die Finger dann wieder warm, kommen die Ersatzhandschuhe zum Einsatz.
Zur Frühstückszeit sitzen alle Mooswichtel mit roten Wangen im wohltemperierten Bauwagen, freuen sich über den warmen Tee und lassen es sich schmecken. Für unseren Morgen – und Abschlusskreis stellen wir draußen kleine Holzbänke auf und in der Mitte darf in diesen Tagen unser Adventskranz natürlich nicht fehlen.
Jeden Morgen losen wir ein Kind aus, indem wir eine goldene Nuss ziehen, in der der Name des Kindes verborgen ist. Dieses Kind darf dann am nächsten Tag sein Lieblingsbuch mitbringen, wel-ches wir  gemeinsam lesen und betrachten.
Und da für uns zur Vorweihnachtszeit auch ein leckerer Duft gehört, entstehen in unserer Weih-nachtsbäckerei Köstlichkeiten wie Schokocrossies, gefüllte Datteln oder Marzipankartoffeln.
So vergehen die Stunden und Tage wie im Flug und es wird Zeit für die Adventsfeier, welche wir mit den Eltern im Wald feiern.
Schon im Vorfeld haben die Kinder einen kleinen und einen großen Baum mitten im Wald  ge-schmückt. Mit Selbstgebasteltem, wie z. B. Glitzerzapfen und Baumanhänger in Wachstropftech-nik.
Zu diesem feierlichen Platz  gehen wir gemeinsam um zu singen und um von stimmungsvoller Musik begleitet,  eine Reisigspirale mit Lichtern zu bestücken.
Nach dem Verteilen der Weihnachtsgeschenke bei Gebäck und heißem Tee verlassen Alle gemein-sam den Zauberwald um im Einbruch der Dunkelheit den Heimweg anzutreten...

Wir wünschen Ihnen  und Ihren Familien ein zauberhaftes Weihnachtsfest und das diese Zeit für Sie noch etwas von dem Glanz aus Kindertagen in sich trägt.

Das Zauberwaldteam!
 

22.11.2008
Lichterfest im Zauberwald


Bei Einbruch der Dunkelheit versammelten sich alle Mooswichtel mit ihren Familien letz-te Woche Montag auf dem Parkplatz am Gaienbühl. Mit einem Lied wurden der Mond und die Sterne begrüßt, bevor alle gemeinsam singend und mit Laternen leuchtend zum Bauwagenplatz zogen.

Dieser war von weit über 100, von den Kindern liebevoll geschmückten Kerzengläsern in ein wahrhaft zauberhaftes Licht getaucht. Über dem Feuer hing ein Topf mit heißem Punsch und es gab Zopf und Weckmännlein zur Stärkung. Von diesem gemütlichen La-ger aus durfte nun eine Familie nach der anderen einem Lichterweg durch den Wald folgen. An zehn Stationen war eine fortlaufende Geschichte über das Licht der Zwerge zu sehen und zu lesen.

Zum Abschluss des Abends erklang noch einmal ein Lied durch den Zauberwald und nachdem die Kinder eifrig alle Lichter ausgepustet hatten, leuchteten die Laternen sicher den Weg zum Parkplatz zurück.

 

09.11.2008
Mooswichtel unterwegs mit Förster Gapp


Schon lange wunderten sich die kleinen Mooswichtel wer in „Ihrem“ Zauberwald so manches mal die Bäume wegzauberte. Jetzt durften sie sich selbst überzeugen, was für eine große, beeindruckende Maschine der Vollernter ist.
Geführt von Förster Peter Gapp ging es durch unbekanntes Gebiet, durch den Wald hin-ter dem Solara. Schon auf dem Weg zum Vollernter gab es viel zu erklären. Gebannt hörten die Mooswichtel zu warum Bäume gefällt werden und warum manche Bäume krank sind. Der Förster zeigte den kleinen Waldspezialisten die kleinen Fichten, die einmal groß und mächtig werden sollen und gab den Kindern einen kleinen Einblick in seine Arbeit . Nach einer kleinen Waldwanderung wurde dann der Vollernter erreicht und von allen Kindern bestaunt.
Wir bedanken uns herzlich bei Förster Gapp für einen aufregenden und sehr lehrreichen Ausflug !