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Beerenzeit

Nachdem es im Zauberwald vier Wochen lang sehr ruhig geworden war, konnte der aufmerksame Waldbesucher seit einigen Tagen wieder vermehrt fröhliche Kinderstimmen hören. Die Mooswichtel waren aus ihrer Sommerpause zurückgekehrt. Sofort wurde geschaut, was sich in unserem Wald verändert hatte und

dabei stießen die Mooswichtel auf etwas Interessantes:
Es handelte sich um eine Frucht, die zu einer Kletterpflanze mit piecksigen Blättern und Ranken gehört, erst ist sie hellrot und wenn sie reif ist blauschwarz und himmlisch süß!
… richtig, die Brombeere!
Berichte_BeerenzeitDa die Mooswichtel richtige Schleckermäuler sind, zogen wir eines morgens los, die Beeren zu ernten. Dabei wurde so manches Abenteuer erlebt. Zum Beispiel kostete es einigen Mut um den picksigen Ranken die Beeren zu entreißen und einiges an Geschick, an eine Beere zu gelangen, ohne ein davor gespanntes Spinnennetz zu zerstören. Als dann trotz aller Herausforderungen die Becher mit köstlichen Beeren gefüllt waren ging es an die Verarbeitung, denn es gibt ja jede Menge Möglichkeiten so eine Beere zu essen. Bei uns stand in diesem Jahr Brombeer-Kaiserschmarrn auf dem Speiseplan.
Und da man am besten mit allen Sinnen genießt, wurde auch die Zubereitung des Teiges zu etwas ganz besonderem: wie fühlt sich der Teig an, wenn man Milch, oder Mehl dazu gibt (mal zäher, mal flüssiger), wie riecht er, wenn Zucker dazu gegeben wird, wie verändert sich die Farbe durch die Brombeeren und zu guter letzt: wie schmeckt es, wenn man selber etwas zubereitet?
Wie man auf dem Foto erkennen kann, waren unsere Mooswichtelköche mit dem Ergebnis sehr zufrieden!